Ausprobieren, Technik & das Wesentliche: Üben


Als Musiker probiere ich gerne viel aus. Ich schreibe Songs, nehme sie auf, verändere sie, arbeite an ihnen. Versuche mich an Covern von anderen Musikern.

Manchmal nehme ich neben der Gitarre auch noch mehr Instrumente dazu. Spiele zum Beispiel eine zweite Gitarre darüber ein. Also eine Gitarre, die die Begleitung spielt (Rhythmus-Gitarre) und eine Gitarre, die eine Solo-Melodie spielt.

Rumprobieren & die Musik entdecken macht Spaß

Das ist das Gute, dass ich, wenn es digitalisiere und aufnehme, auf der fertigen Aufnahme letztlich mehrere Instrumente oder Spuren „gleichzeitig“ spielen kann. Letztlich einen ganz Song. Es gibt super Beispiele auf Youtube von Menschen, die als One-Man-Show komplette Songs nachstellen, mit einem halben Dutzend oder mehr Instrumenten. Die Stimme ist natürlich auch ein Instrument.

Spontan fällt mir dazu das Cover von Toto „Africa“ von Inchnon ein, das ich sehr beeindruckend und bewegend fand. Er spielt hier sogar 3 (!) Saiteninstrumente gleichzeitig. Zwei Gitarren und einen Bass. Plus Gesang. Im Refrain sind es dann erneut mehrere Stimmen, diesmal mehrere Gesangsstimmen. Das kann man gut einsetzen, um z.B. eine tiefere und eine höhere Stimme einzusetzen.

Oder du setzt diese Möglichkeit ein, um Gitarren zu doppeln. So hat er es gleich am Anfang des Songs gemacht. Er spielt die gleichen Akkorde auf zwei Gitarren, allerdings einmal mit dem Capo als Hilfsmittel, und einmal ganz „normal“ ohne.

Aber das ist natürlich nur ein (wie ich finde, ziemlich gelungenes) Beispiel für die Möglichkeiten, die du hast. So kannst du also auch alleine ohne Band an einem verregneten Nachmittag ordentlich was machen mit deinem Instrument oder deinen Instrumenten.

Technische Hilfsmittel & Tools

Wenn ich sowas mache, nutze ich natürlich Hilfsmittel. Zum Einen ist es als fortgeschrittener Musiker natürlich praktisch, eine Gitarre mit Tonabnehmer zu haben. Ich habe eine solche Westerngitarre von Yamaha, die über einen Tonabnehmer verfügt. Das ermöglicht mir, ohne viel Verlust die Tonqualität aufzunehmen und einzufangen.

Daneben nutze ich noch Softwares wie diesen Video-Konverter. Denn manchmal muss ich eine Mp3 in ein Video verwandeln oder umgekehrt aus einem Video nur eine Mp3 machen etc. Da ist dieses Tool sehr hilfreich bei und es ermöglicht mir die Umwandlung von ganz vielen verschiedenen Dateiformaten einander (es gibt auch eine kostenlose Testversion).

Das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren: Üben

Auch ist es empfehlenswert, dir ein Mikro zuzulegen. Oder ein Aufnahmegerät, das über eine einigermaßen gute Qualität verfügt. Am Anfang kann dein Handy oder ein Diktiergerät da schon reichen. Schließlich geht es auch darum, einfach mal anzufangen.

Sich auf das Tun und Üben und Ausprobieren zu konzentrieren, anstatt mit der Technik zu hadern und sich darin zu verlieren (denn das kann auch leicht passieren). Später dann ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen für ein halbwegs ordentliches Mikro.

Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt. Ebenso, wie es am Anfang fast schnurzpiepegal ist, was für eine Gitarre du hast. Es kommt aufs Üben an. Schlicht und allein. Und es wird sowieso scheiße klingen, ob auf einer billigen oder teuren Gitarre 🙂 Seien wir ehrlich, als blutiger Anfänger ist es einfach so in den ersten paar Stunden.

Aller Anfang ist schwer – auch auf der Gitarre

Daher freue ich mich immer, wenn jemand einfach anfängt, anstatt sich ewig mit der Frage herumzuschlagen, welche Gitarre denn die passende sei und nachher – schlimmstenfalls – überhaupt gar nicht anfängt.

Wenn du eine Weile dabei bist und es besser kannst, steigt natürlich auch von ganz allein der Anspruch. Du wirst Lust auf eine bessere Gitarre oder bessere Technik bekommen, und dich umschauen. Bis dahin finde ich es wichtig, dass du dich als Gitarren-Anfänger (oder egal in welchem Bereich du bist) auf das konzentrierst, worum es geht: Üben, üben, üben.

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